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Der Dresscode macht den Unterschied

Allgemein

Heutzutage ist der Dresscode, zu Deutsch die Kleiderordnung, in den meisten Fällen eine Erwartungshaltung an den jeweils Betroffenen, beispielsweise vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer. Es könnte schwierig werden, einen exakten Dresscode vertraglich vorzuschreiben, weil eine derartige Bestimmung schon unter dem Aspekt des Gleichheitsgrundsatzes kaum durchsetzbar wäre. In der Praxis gibt es mit der Einhaltung des Dresscode so gut wie keine Probleme. Seine Einhaltung respektive Beachtung liegt im beiderseitigen Interesse. Derjenige, der den Dresscode vorgibt, verbindet mit der Einhaltung die Erwartung, dass sein Gegenüber sich dadurch mit dem Unternehmen identifiziert. Umgekehrt ist bewusst, dass die Einhaltung des Dresscode erwartet wird und je nach Sparte eine Bedingung zu Berufsausübung ist. Im medizinischen Bereich beispielsweise ist der Dresscode auch mit Vorgaben für Hygiene verbunden. Wer ihn nicht einhält, gefährdet seine und die Gesundheit der Patienten.

Der Dresscode – Corporate Identity mit dem Unternehmen

Gerade im Büro wird auf einen gewissen Dresscode Wert gelegt

Keiner kann zum Dresscode gezwungen werden – doch wer sich nicht daran hält, wird seine berufliche Position nicht dauerhaft behalten. Von jedem Arbeitnehmer wird ein gewisses bis hohes Maß an Identifikation mit seiner Arbeit, mit seinem Arbeitsplatz und mit seinem Arbeitgeber erwartet. Ein Friseursalon als erste Adresse am Platz wird großen Wert auf einen Dresscode der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen. Der Inhaber entscheidet, was er darunter versteht und wie der Dresscode umgesetzt wird. Das reicht vom T-Shirt mit Firmenlogo bis hin zum einheitlichen Look der gesamten Oberbekleidung. Das Corporate Design des Salons reicht durchgängig von der Visitenkarte über den Briefbogen, die Präsentation auf der Firmenwebsite bis hin zum Outfit der Mitarbeiter, das durch den Dresscode vorgegeben wird. Dazu können zm Beispiel unter anderem auch Smartwool Socken und mehr für den Winter zählen. Doch in der Regel wird den Mitarbeitern, gerade bei der Wahl ihrer Unterwäsche, freie Hand gelassen. Hier wird ein Dresscode meist nur bei Werbebotschaftern für eine bestimmte Marke vorgegeben.

Der Dresscode unterscheidet und macht den Unterschied

In einem Unternehmen mit mehreren Abteilungen und einer größeren Mitarbeiterzahl kann ein Dresscode den Arbeitsalltag erleichtern. Hier wird eher von einer Arbeitskleidung gesprochen, die nach verschiedenen Kriterien unterschiedlich sein kann. Eine Möglichkeit sind unterschiedliche Farben, je nach Abteilung, eine andere ist die optische Unterteilung nach Aufgaben- und Einsatzgebiet. Und innerhalb dieser Vorgaben können wiederum Unterschiede in Bezug auf die Qualifikation gemacht werden, buchstäblich vom Vorgesetzten bis zum Lehrling. Bei diesem Beispiel würde die deutsche Bezeichnung Kleiderordnung eher passen als der englische Dresscode. Die Mitarbeiter werden in diesem Falle mit der Arbeitskleidung eingekleidet, während der Dresscode eher vermittelt, dass sich die Betroffenen mit ihrer eigenen Oberbekleidung an bestimmte Vorgaben halten müssen.

Der Chef bestimmt und gibt den Dresscode vor

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Arbeitnehmer am Arbeitgeber oder an ihrem Vorgesetzten orientieren. Das kann eine Person sein, oder aber die Firmenkultur, die durch das Leitbild des Unternehmens bestimmt wird. Wenn zum Beispiel der Abteilungsleiter Smartwool Socken und mehr für den Winter besonders betont, liegt für die Untergebenen nichts näher, als sich dem anzuschließen. Die einen wissen, dass sie damit richtig liegen und nichts falsch machen können, die anderen haben einen Anknüpfungspunkt zur Kommunikation.

Die Einhaltung des Dresscode drückt das Einverständnis aus, sich ganz bewusst bewusst in eine Gruppe einordnen zu wollen. Wer nicht als Einzelunternehmer selbständig ist, gehört automatisch zu einer Gruppe. Diese Zugehörigkeit zieht Rechte und Pflichten nach sich, festgeschriebene und unausgesprochene. Jeder tut das Seine, um zur Gruppe zu gehören, sich zugehörig zu fühlen. Wenn der Dresscode einen Bestandteil zur Gruppenzugehörigkeit darstellt, wird sich der Gruppenangehörige gerne danach richten.

Insofern wird es in der Praxis kaum Probleme mit dem Dresscode geben!

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One Response

  • Neven says:

    Für Kunden ist es sicherlich positiv, wenn sie in einem Geschäft an der Kleidung sofort erkennen, wer Mitarbeiter ist und wer nicht. Ob nur die Mitarbeiter es immer so witzig finden, komische Hüte aufzusetzen, wie es in manchen Fast-Food-Läden üblich ist, bezweifle ich. 😉
    Sicherlich darf man von Mitarbeitern erwarten, dass sie sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Ich glaube aber dass es in einem übertriebenen Dresscode da auch Grenzen gibt.



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